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Vieles, außer langweilig

Anica Pieper leitet die Kita St. Agnes in Hamm nun offiziell

 

H A M M . Nach sechs Jahren als Fachkraft in der katholischen Kindertageseinrichtung übernahm Anica Pieper zunächst kommissarisch die Leitung. Seit Februar ist sie offiziell die ständige Leiterin der Einrichtung. Eine Aufgabe, die sie gerne übernimmt, auch weil das Leben in St. Agnes viel zu bieten hat.

 

An ihre eigene Zeit als Kita-Kind hat die 32-jährige gute Erinnerungen. „Meine Zeit in der Kita war unbeschwert“, erzählt sie. Besonders an die die ersten Freundschaften, die dort geknüpft wurden, sowie an die vielen Stunden draußen, erinnert sie sich immer wieder gerne.

Seit 2017 arbeitet Anica Pieper in der Kita St. Agnes. 2021 übernahm sie die stellvertretende Leitung der Einrichtung. „Die Mischung aus der Arbeit mit den Kindern und der Arbeit, die die Rahmenbedingungen für den Kita-Alltag bieten, war für mich sehr spannend.“ Deswegen stand der Schritt zur ständigen Leitung für sie nie außer Frage.

 

Büro statt Gruppe

 

Im August hatte Anica Pieper die Leitungsaufgabe kommissarisch übernommen. Für sie war es eine Zeit der Entdeckung. „Ich habe es als eine ‚Probe‘ verstanden, ob mir die Aufgabe als Leitung tatsächlich liegt und Spaß macht.“ Sie habe immer die Möglichkeit gehabt, in die Gruppe zurückzugehen. Ein Verfahren, das ihr der Träger, die Kita gem. GmbH Hellweg, ermöglicht hat. „Es freut mich, dass der Träger so flexibel reagiert hat. Es war die beste Lösung für die Kinder, die Familien, das Team und für mich.“ Nach der erfolgreichen „Probe“-zeit übernahm Anica Pieper jetzt die ständige Leitung offiziell.

 

Partizipation in allen Bereichen

 

Derzeit gehen 78 Kinder jeden Tag in eine der vier Gruppen der Kita St. Agnes und werden von 15 Mitarbeitenden betreut. Damit das Leben in der Einrichtung klappt, setzt die neue Leitung auf Vertrauen. „Die Eltern vertrauen uns mit den Kindern das Wertvollste an, das sie haben und für die Kinder sind sie die wichtigsten Bezugspersonen. Da ist Vertrauen sehr wichtig.“

Ein wichtiges Mittel zur Vertrauensbildung ist die Partizipation von Kindern und Eltern. So ist ihre Bürotür immer offen. „Die Kinder können zum Malen oder Erzählen zu mir ins Büro kommen und wenn die Eltern Anliegen haben, stehe ich für sie zur Verfügung.“ Wichtig sei dabei, dass die Gespräche auf Augenhöhe stattfinden, um ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, so die neue Leitung.

 

Eine Vielfalt von der alle profitieren

 

Insgesamt verbringen Kinder aus 18 Nationen ihren Tag in der Kita St. Agnes. Das bedeutet auch, dass sie verschiedene kulturelle Hintergründe haben. Die neue Leitung sieht darin viele Möglichkeiten „Wir merken im Umgang miteinander, was wir gemein haben und was uns unterscheidet. Diese kulturelle Vielfalt bietet viele Chancen, von denen wir alle profitieren.“ Basis dieser Vielfalt ist ein christliches Wertefundament. „Die Werte des christlichen Glaubens vermitteln wir im Alltag“, erzählt Anica Pieper. Dazu zählen Rituale wie gemeinsame Gebete in den Morgenkreisen und vor den Mahlzeiten, aber auch Geschichten aus der Bibel, sowie die Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde.

Neben den Eltern und der Pfarrgemeinde, hat die Kita weitere wichtige Partner. „Wir profitieren sehr von der Arbeit im Franziskus-Quartier, weswegen wir in Zukunft noch weitere Vernetzungen eingehen möchten.“ So könnte auch ein Familienzentrum in St. Agnes entstehen. „Aber das ist Zukunftsmusik“, sagt Pieper. Aktuell stehe die Rezertifizierung im Qualitätsmanagement an.

In St. Agnes gibt es vieles, außer Langeweile. Das weiß Anica Pieper zu schätzen. „Ich freue mich auf viele weitere, schöne Jahre, wie ich sie bereits aus dieser Kita kenne“, sagt sie. Das Team, die Familien und das gesamte Umfeld stimmen sie optimistisch, dass das auch so bleiben wird.

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