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W I N T E R B E R G – S I E D L I N G H A U S E N . Es sind oft unerwartete Wendungen, die unseren Lebenspfad bereichern. Eine solche Wendung führte auch Vanessa Winter auf den Weg der Pädagogik. Seit August dieses Jahres steht sie als Leiterin an der Spitze des Familienzentrums St. Marien in Winterberg-Siedlinghausen und reflektiert nach Ihren ersten Monaten in dieser neuen Aufgabe über zahlreiche prägende Momente und blickt auf eine zukunftsreiche Zeit voraus.

Ursprünglich verfolgte Vanessa Winter das Ziel, zur Polizei zu gehen. „Bereits in jungen Jahren hegte ich den Wunsch, in den Polizeidienst einzutreten. Nachdem es beim ersten Anlauf nicht funktioniert hatte, entschied ich mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr“, erläutert sie. Ihr Weg führte sie zunächst ins Uniklinikum Gießen, wo sie tiefere Einblicke in das Gesundheitswesen gewann. „Dort wurden wir von einer Sozialarbeiterin betreut, die meine Begeisterung für die Kinder- und Jugendarbeit weckte.“

„Die ausgezeichneten Weiterbildungsmöglichkeiten waren ausschlaggebend für meinen Wechsel zu den Kindertageseinrichtungen der Kita gem. GmbH.


Nach ihrem abgeschlossenen Studium in Sozialer Arbeit und einem Anerkennungsjahr in einem Kinder- und Jugendtreff, wechselte Vanessa Winter zur Kita gem. GmbH Hochsauerland-Waldeck. „Die ausgezeichneten Weiterbildungsmöglichkeiten waren ausschlaggebend für meinen Wechsel zu den Kindertageseinrichtungen der Kita gem. GmbH“, erklärt sie. Nach verschiedenen Stationen in Oberschledorn und Winterberg, übernahm sie im letzten August die Leitung des Familienzentrums St. Marien in Siedlinghausen.

Eine ihrer ersten Amtshandlungen als neue Leitung blieb ihr im Gedächtnis: Die Meldung eines Wasserschadens, der an jenem Tag entdeckt wurde. „Sicher nicht der schönste Anruf zur Vorstellung, aber es bot mir auch die Gelegenheit, durch verschiedene Fachbereiche des Trägers zu telefonieren und Kontakte zu lokalen Handwerksbetrieben zu knüpfen“, resümiert sie pragmatisch.

„Kinder haben immer wieder das Talent zu überraschen und bringen viele kreative Ideen ein.“


Das Leben im Familienzentrum St. Marien wird maßgeblich von den 59 Kindern geprägt, die täglich die Einrichtung besuchen. Vanessa Winter schätzt es besonders, Zeit in den Gruppen zu verbringen. „Kinder haben immer wieder das Talent zu überraschen und bringen viele kreative Ideen ein“, stellt sie fest. „Dies unterscheidet sich nicht von anderen Einrichtungen.“ Es sei ihre Aufgabe, dafür zu sorgen, dass jedes Kind in seiner Individualität wahrgenommen und gefördert wird. Dazu zählt auch der Austausch im Sitzkreis, wo die Kinder ihre Anliegen und Ideen teilen können.

Im zertifizierten Familienzentrum spielt ebenso die Mitarbeit der Eltern eine wichtige Rolle. „Engagierte Eltern sind eine Bereicherung für jede Kita“, betont die Leitung. In St. Marien erlebt man dies besonders deutlich. „Wir können stets auf die Unterstützung der Eltern zählen, wie beispielsweise beim Erntedankfest, bei dem sie sich beim Waffelbacken engagierten.“ Im Sinne einer Erziehungspartnerschaft pflegt man einen intensiven Austausch mit den Eltern.

„Kinder schenken uns täglich große Freude und lassen uns erkennen, dass unsere großen Probleme oft relativ klein sind.“

Vanessa Winter wendet in ihrer pädagogischen Arbeit den situationsorientierten Ansatz an. Die 27-Jährige erläutert ihre Methodik wie folgt: „Wir beobachten die Kinder sorgfältig und integrieren Themen in unsere Arbeit, die sie besonders interessieren.“ Mit Blick auf die Zukunft erkennt die junge Leitung den Fachkräftemangel als ein wachsendes Problem. Sie erklärt: „Die Unterstützung durch unseren Träger ist sehr stark, um die Auswirkungen zu minimieren. Dennoch wird die Bewältigung dieser Aufgabe mit der Zeit anspruchsvoller werden.“

Trotz allem bereut sie es nicht, ihren ursprünglichen Berufswunsch zugunsten ihrer aktuellen Tätigkeit aufgegeben zu haben. Sie betont: „Kinder schenken uns täglich große Freude und lassen uns Erkennen, dass unsere großen Probleme oft relativ klein sind.“ Mit diesem Bewusstsein sieht Vanessa Winter vielen weiteren spannenden und vielfältigen Jahren als Leitung des katholischen Familienzentrums St. Marien in Siedlinghausen entgegen.

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