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Gemeinsam in die Zukunft

Beschlüsse ebnen den Weg zur Fusion zu den katholischen WIR-KITAs

 

MESCHEDE/OLPE/ENSE . Unter dem Motto „Gemeinsam in die Zukunft“ haben die Gesellschafterversammlungen der Trägergesellschaft der 182 katholischen WIR-KITAs der Kita gem. GmbH Hochsauerland-Waldeck, Siegerland-Südsauerland und Hellweg wegweisende Beschlüsse getroffen: „Die Versammlungen haben sich mit großer Mehrheit für die Fusion der drei katholischen Kita gem. GmbHs Hellweg, Hochsauerland-Waldeck und Siegerland-Südsauerland zur WIR-KITAs gem. GmbH ausgesprochen. Ein Vorgang, der ein Meilenstein in der Entwicklung des Katholischen Kita-Netzwerks im Erzbistum Paderborn ist“, ist sich Josef Mertens, Co-Geschäftsführer der Gesellschaft sicher. Dieser Schritt spiegele das Engagement und die Entschlossenheit wider, mit denen alle Beteiligten auf die gegenwärtigen Herausforderungen im Bereich der frühkindlichen Bildung und Betreuung reagieren.

 

„Wir wissen, dass es für viele Kirchenvorstände vor Ort ein ‚dickes Brett‘ ist, wenn durch die Fusion eine große Trägergesellschaft entsteht, die in 182 KITAs mit fast 3.000 Mitarbeitenden über 11.000 Kinder zwischen Hamm und Siegen betreuen und begleiten“, weiß Josef Mertens zu berichten.

„Es ist aber ein wichtiger strategischer Schritt, der darauf abzielt, eine effizientere Struktur und verbesserte Kooperation innerhalb des Netzwerks zu fördern und somit unsere Kitas zukunftssicher aufzustellen“, erklärt der Mitgeschäftsführer Michael Stratmann. „Unser Ziel ist es, die Stärken des Verbundes zu nutzen, um die Individualität der Einrichtungen vor Ort dauerhaft zu erhalten und zu ermöglichen.“

Die Fusion wird als entscheidender Faktor gesehen, um sowohl die pädagogische Qualität als auch die betriebliche Effizienz nachhaltig zu steigern. Die Geschäftsführer drücken ihre Zuversicht aus und bedanken sich für den Rückhalt der Gesellschaftervertreter für diesen bedeutsamen Prozess. Somit stehe fest: Die Fusion der Kita gem. GmbHs Siegerland-Südsauerland, Hellweg und Hochsauerland-Waldeck zur WIR-KITAs gem. GmbH ist mehr als nur eine strukturelle Änderung: „Sie ist ein Bekenntnis zur gemeinsamen Zukunftsgestaltung im Bereich der frühkindlichen Bildung und Betreuung.“

Josef Mertens erläuterte in seiner Präsentation zudem die prekäre finanzielle Lage in der frühkindlichen Bildungsarbeit und Betreuung, die maßgeblich durch die unzureichende KiBiz-Förderung des Landes NRW verursacht wird. „Diese Situation hat nicht nur direkte Auswirkungen auf die Qualität des Angebots, sondern beeinträchtigt auch nachhaltig die Möglichkeiten zur Personalentwicklung“, führt Michael Stratmann weiter aus. So müsse beispielsweise sehr zum Bedauern der Verantwortlichen der Mitarbeiter-Flex-Pool sowie einige offensive Ausbildungsmaßnahmen aufgrund dieser unsicheren Finanzsituation eingestellt werden.

 

Trotz dieser Herausforderungen blickt auch der designierte Nachfolger von Josef Mertens in der Geschäftsführung der WIR-KITAs und des GemeindeVerbandes Mitte im Erzbistum Paderborn, Sebastian Schrage, optimistisch in die Zukunft. Er betonte in seinen Ausführungen, dass das Wohl der Kinder stets oberste Priorität habe und man niemals davon absehen werde, dieses Ziel zu verfolgen. Darüber hinaus hob er hervor, dass es ein zentrales Anliegen sei, durch transparentere Kommunikation in der Finanzverwaltung, mehr Verständnis für notwendige Entscheidungen zu schaffen und gleichzeitig die pastorale Funktion der Kitas innerhalb der Gemeinden zu stärken.

 

Einen großen Teil der Versammlung nahm auch die Diskussion strategischer Ziele ein, welche durch die Leitungen der Fachbereiche Pädagogik, Betriebsführung, Finanzen, Personalmanagement und Facility Management präsentiert wurden. Diese Ziele unterstreichen das kontinuierliche Streben nach Innovation und Verbesserung, um einen hohen Standard in der frühkindlichen Bildung sicherzustellen und weiterzuentwickeln.

 

Die positive Resonanz und das entgegengebrachte Vertrauen seitens der Gesellschaftervertreter manifestierten sich in den einstimmigen Beschlüssen zu den Jahresabschlüssen. Die Vorsitzenden der Gesellschafterversammlungen brachten diese Haltung stellvertretend auf den Punkt: „Wir sind uns der besonderen Herausforderungen und Verantwortungen bewusst, die Ihre Arbeit mit sich bringt, und versichern Ihnen unsere kontinuierliche, unterstützende Begleitung“, waren sich die Versammlungsleitungen der drei Sitzungen einig.

 

 

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