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Ein Teamspieler aus Überzeugung

Benedikt Rottmann ist die neue Leitung der Kita St. Josef in Hamm-Herringen

H A M M – H E R R I N G E N  .Die Qualität einer modernen Kindertageseinrichtung ist auch an dem jeweiligen Erzieher-Team zu erkennen. Neben fachlicher Kompetenz und Spezialisierungen, muss auch die sprichwörtliche Chemie stimmen, um die bestmögliche Betreuung und frühkindliche Bildung zu garantieren. Ein wahrer Teamspieler ist Benedikt Rottmann, der seit Jahresbeginn die katholische Kindertageseinrichtung St. Josef, in Hamm-Herringen leitet.

Über einen Umweg ist Benedikt Rottmann zum Erzieherberuf gekommen. Nach einer erfolgreichen Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten, kam er im Zivildienst zum Altenheim St. Katharina nach Werne. „Da habe ich gemerkt, wie bereichernd es ist, mit Menschen zu arbeiten und für sie da zu sein“, erinnert sich Benedikt Rottmann. Schnell war der Entschluss gefallen, eine zweite Ausbildung zum Erzieher zu absolvieren. Danach folgten elf Jahre in der katholischen Kindertageseinrichtung in Ascheberg-Herbern. „Es war immer eine sehr schöne Zeit“, erinnert er sich und lacht: „Da die Kita nach St. Benedikt benannt war, war ich der Benedikt von St. Benedikt.“

Initialzündung in der Pandemie

In der ersten Corona-Phase musste Benedikt Rottmann die pädagogische Leitung der Einrichtung übernehmen. „Die Arbeit im Büro hat mir sehr gefallen. Ich konnte dabei an allen Entscheidungen mitarbeiten und war Ansprechpartner für alle Menschen, die mit der Einrichtung in Kontakt standen.“ Der intensive Austausch und das Zusammenarbeiten mit Menschen auf Leitungsebene, kamen zu den eigentlichen Aufgaben eines Erziehers dazu. Die Erfahrungen haben ihn dazu gebracht, sich weiter zu professionalisieren und, sobald es möglich war, eine Fortbildung zum Erziehungsfachwirt zu absolvieren. Es folgte die erfolgreiche Bewerbung auf die Leitungsposition der katholischen Kindertageseinrichtung St. Josef in Herringen.

Vor seinem ersten Tag als Leitung, war der 36-jährige nervös. „Ich war zwar zuvor auch schon in einer katholischen Kindertageseinrichtung tätig, aber der Wechsel zu St. Josef bedeutete für mich auch ein Wechsel der Diözese: Vom Bistum Münster zum Erzbistum Paderborn.“ Bedenken, die schnell verflogen sind, als er seine Stelle antrat. „Das gesamte Team war auch nervös, weil es nur eine kurze Übergabe der vorherigen Leitung Frau Strato gab“, erinnert sich Benedikt Rottmann. „Wir haben uns aber sehr schnell verstanden und gemerkt, dass wir alle unsere Arbeit mit derselben Hingabe und Leidenschaft machen.“

Der richtige Weg

Seine Schwerpunkte sieht die neue Leitung in der Religionspädagogik, sowie in der Vermittlung von Freude an Bewegung und in der Beschäftigung mit naturwissenschaftlichen Themen. Dabei sollte das Kind immer im Fokus stehen. „Es ist unsere Aufgabe, den Kindern ein Umfeld zu bieten, in dem sie den Raum und die Freiheit haben, sich persönlich weiterzuentwickeln und die ersten Schritte in der Gesellschaft zu gehen.“

Für ein solches Umfeld setzt Benedikt Rottmann auf die Zusammenarbeit mit den Eltern. „Die Eltern geben uns mit ihren Kindern das Wertvollste, das sie haben. Deswegen ist es wichtig, dass wir vom Erzieher-Team ihnen gegenüber offen und transparent agieren.“ Aus diesem Grund hat die neue Leitung als eine der ersten Maßnahmen die Plissees am Bürofenster runtergeschoben. „Das Büro liegt direkt neben dem Haupteingang und ist rundum verglast“, erklärt Benedikt Rottmann. „So kann ich morgens schon ankommende Eltern und Kinder begrüßen und auch mal ein paar Worte wechseln.“ Die ersten Tage haben ihm gezeigt, dass diese Maßnahme gerne angenommen wird.

Die Freude an der Arbeit mit Menschen und die Überzeugung, dass gemeinsam mehr erreicht werden kann als allein, zeichnen Benedikt Rottmann nicht nur im Beruf aus. Als Handballspieler des TV Werne und als vielseitig engagiertes Mitglied der dortigen St. Christophorus-Kirchengemeinde, beweist die neue Leitung, dass er auch privat ein echter Teamspieler ist. „Das möchte ich auch in St. Josef beweisen“, sagt Benedikt Rottmann deswegen abschließend.

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