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Christine Sauer blickt auf ihre ersten Wochen als Leitung der Kita St. Lambertus in Oberhundem

Zusammenarbeit auf Augenhöhe

K I R C H H U N D E M – O B E R H U N D E M . Basteln, Spielen, Singen, Windeln wechseln und aufpassen, dass den Kindern nichts zustößt – so oder so ähnlich sieht häufig immer noch das allgemeine Bild der Arbeit von Erzieherinnen und Erziehern in den Kitas landläufig aus. Dass die Ansprüche in der Kinderbetreuung aber anders aussehen und vielfältiger sind weiß Christine Sauer. Sie ist seit August die pädagogische Leitung der Kita St. Lambertus in Oberhundem.

 

Über 22 Jahre war Christine Sauer in der katholischen Kindertageseinrichtung St. Johannes in Welschen Ennest tätig und hat dort auf verschiedenen Positionen gearbeitet. „Ich war sowohl als Gruppenleitung in der Kita als auch in der Offenen Ganztagsschule, die unter der Trägerschaft der Kita stand, im Einsatz. Später wechselte ich dann in dieU3-Gruppe“, erzählt die 45-jährige. Danach war sie Springerin für die Kitas der Kita gem. GmbH Siegerland-Südsauerland, bevor sie Ostern 2019 als Integrationskraft nach Oberhundem kam.

Besonders das Umfeld macht für sie die Kita aus, in der in zwei Gruppen betreut wird. „Ich finde kleine Einrichtungen sehr angenehm“, verrät die neue Leitung.

 

Christine Sauer hat bereits früh erfahren, dass die Leitungsstelle ausgeschrieben werden würde. Für sie Zeit genug, sich auch fachlich weiterzubilden. „Seit November 2021 absolviere ich ein Fernstudium als Fachwirtin im Kitamanagement“, erzählt sie. So erhalte sie notwendiges Fachwissen für die Leitung einer Kita. „Der pädagogische Teil ist das Eine, aber der administrative das Andere“, stellt sie fest. Im Frühling 2023 werde sie das Studium voraussichtlich abschließen.

Unterstützung von vielen Seiten

Seit August ist Christine Sauer Leitung der katholischen Kindertageseinrichtung St. Lambertus. Eine Einarbeitungszeit gab es bei ihr nur kurz. Sie profitiere aber von ihren erfahrenen Kolleginnen und Kollegen im Team, sagt die 45-jährige. „Zudem tausche ich mich regelmäßig mit den Leitungen der Kitas in unserem Pastoralen Raum aus. Sie sind für mich wichtige Ansprechpartner, wenn ich Fragen habe.“ Ebenso steht Susanne Krist der neuen Kita-Leitung zur Seite. Als Regionalleitung der Kita gem. GmbH Siegerland-Südsauerland, ist sie die Ansprechpartnerin beim Träger. „In den ersten Tagen, hat mich Frau Krist, im Namen des Trägers, mit einem Blumenstrauß willkommen geheißen“, erinnert sich Christine Sauer.

Kinder, Eltern und Kolleginnen sind sehr wichtig

„Nach den Ferien sind wir mit einem Teamtag gestartet, um uns gemeinsam auf das Kita-Jahr einzustellen. Das hat uns sehr geholfen, einen gemeinsamen Weg für unsere Arbeit zu finden.“ Zudem schätze sie es, dass die Kolleginnen ihr den zeitlichen Freiraum geben, um sich weiterhin auf der Leitungsstelle einarbeiten zu können.

Weitere wichtige Partner für Christine Sauer sind die Kinder und ihre Eltern. „Unsere Kernaufgabe ist die Förderung und Betreuung der Kinder. Daher legen wir einen großen Wert darauf, dass sie sich bei uns in der Einrichtung wohl fühlen.“ Die neue Leitung schätzt die direkte Art, mit der die Kinder ihre Feedbacks wiedergeben. „Hier beweist sich das Sprichwort: ‚Kindermund tut Wahrheit kund‘“, lacht sie. Aber auch die Meinung der Eltern ist für sie von hoher Bedeutung. „Es ist wichtig, dass die Kinder und Eltern wissen, warum wir manchmal so entscheiden, wie wir entscheiden. Ebenso müssen wir unsere Arbeit den Eltern gegenüber transparent machen, um mit Ihnen eine gute Basis für eine Erziehungspartnerschaft zu schaffen. Da kommt es auf die richtige Kommunikation an.“

Jedes Feedback ist Chance zur Veränderung

Für Rückmeldungen und Kritik hat sie auch ein offenes Ohr. „Die Förderung und Betreuung von Kindern ist nichts, was in Stein gemeißelt ist, sondern unterliegt einem ständigen Wandeln“, hält sie fest. Keine Familie gleiche einer anderen, aber jede hat die beste Förderung und Betreuung für ihr Kind verdient. „Daher ist für mich jedes Feedback eine Chance zur Veränderung.“ Ein erstes, positives Feedback erhielt Christine Sauer am Ende eines Informationsnachmittages mit den Eltern. „Die Eltern haben am Ende applaudiert. Das ist eine schöne Erinnerung an meine ersten Wochen und fasst alle positiven Rückmeldungen zusammen, die mir in dieser Zeit, zu Teil geworden sind.“

Kommunikation und Arbeit auf Augenhöhe – so kann das Konzept von Christine Sauer zusammengefasst werden. In der Kita St. Lambertus stößt das auf fruchtbaren Boden. Das stimmt die neue Leitung für ihre neue Aufgabe optimistisch und lässt sie auf viele schöne Jahre in der katholischen Kindertageseinrichtung St. Lambertus hoffen.

 

 

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